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ELE Mondschein-Cup 2014 am 6. September 2014 in Bottrop

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Mit dem ELE Mondschein-Cup 2014 wird eine in Deutschland wenig bekannte aber unter den ausübenden Athleten weltweit verbreitete, paralympische Sportart präsentiert: Goalball ist ein Mannschaftsport, der von blinden und sehbehinderten Sportlern mit einem Klingelball ausgeübt wird. Auf dem Feld von der Größe eines Volleyballfeldes (18 x 9) stehen sich hierbei zwei Mannschaften à 3 Spielern gegenüber, die versuchen Tore durch das Rollen des Balles zu erzielen. Hierbei gilt die gesamte Torauslinie als Tor. Die Spieler verlassen sich während des Spiels ausschließlich auf Ihr Gehör und versuchen den Ball auf dem Boden liegend abzuwehren. Der Ball darf nur gerollt und nicht geworfen werden, da sonst die Glocken im Innern des Balls nicht zu hören sind.

Alle Spieler tragen aus Gründen der Chancengleichheit und zum Ausgleich von etwaigen Restsehwerten Dunkelbrillen. Dieser Umstand liefert auch sehenden Menschen eine hervorragende Voraussetzung sich diesem besonderen Sport aus der “Perspektive” der Betroffenen zu nähern. Beim Mondschein-Cup treten daher auch sehende, nicht geübte Sportler mit Dunkelbrillen gegeneinander an. So gilt es Inklusion im Umkehrschluss zu üben, Andersein zu erleben und als Erfahrung und gemeinsamen Erfolg zu feiern.

Bereits 2007 gab es die Premiere des Mondschein-Cup im Jahnstadion Bottrop. Damals und im Folgejahr 2008 wurde das Event vom integrativen Fußballnetzwerk FUBA-NET veranstaltet und zusätzlich im Rahmenprogramm die Sportart Blindenfußball vorgestellt. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des ELE Mondschein-Cup 2014 alleine auf der Sportart Goalball.

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