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Paralympics 2018

  

Vom Freitag, 9. März, bis Sonntag, 18. März, stehen die Paralympics an

In Pyeongchang, wo vom 9. bis 25. Februar bereits die Olympischen Spiele stattfanden, treten nun die Sportler mit Behinderung um Medaillen an. Dabei gelten im Vergleich zu Olympia etwas andere Rahmenbedingungen: Mit neun Tagen sind die Paralympics etwas kürzer - und auch bei der Übertragung im TV gelten andere Regeln. Die TV-Übertragungen teilen sich ARD und ZDF (siehe Flyer).

 

Andrea Eskau wird bei der Eröffnungsfeier der Winter-Paralympics am Freitag in Pyeongchang das deutsche Team ins Olympiastadion führen.

Der Deutsche Behindertensportverband benannte die 46 Jahre alte Biathletin und Langläuferin als Fahnenträgerin. Die für Magdeburg startende Diplom-Psychologin, die beim Bundesinstitut für Sportwissenschaften in Bonn arbeitet, nimmt bereits zum sechsten Mal an Paralympics teil und hat schon sechs Mal Gold gewonnen. Sie startet auch mit dem Handbike und ist die einzige Starterin in Pyeongchang, die sowohl im Sommer als auch im Winter schon Gold gewann.

Es werden insgesamt  670 Sportler aus 45 Nationen erwartet. Aus Deutschland sind 20 Athleten und Athletinnen im Einsatz, dazu noch vier Begleitläufer.

 

Die deutsche paralympische Mannschaft für Pyeongchang 2018

Para Ski alpin: Anna-Lena Forster (Radolfzell), Georg Kreiter (Murnau), Thomas Nolte (Braunschweig), Anna-Maria Rieder (Murnau), Noemi Ristau (Marburg), Andrea Rothfuss (Mitteltal), Anna Schaffelhuber (Bayerbach); Begleitläufer: Lucien Gerkau (Ristau)
Para Ski nordisch: Alexander Ehler (Kirchzarten), Andrea Eskau (Magdeburg), Martin Fleig (Freiburg), Vivian Hösch (Freiburg), Clara Klug (München), Steffen Lehmker (Clausthal-Zellerfeld), Nico Messinger (Freiburg), Anja Wicker (Stuttgart); Begleitläufer: Martin Härtl (Klug), Lutz Klausmann (Messinger), Florian Schillinger (Hösch) 
Rollstuhlcurling: Wolf Meißner (Füssen), Heike Melchior (Frankfurt), Harald Pavel (Schwenningen), Christiane Putzich (Füssen), Martin Schlitt (Frankfurt)

Es finden 80 Wettwerbe in sechs Sportarten statt. Im Ski alpin sind 30 Wettbewerbe geplant, im Biathlon und Langlauf 38 und im Snowboard zehn. Dazu kommen Para-Eishockey und Rollstuhl-Curling.

 

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